Dienstag, 15. März 2011

Brigitte: Unsere Einkaufs-Läden









Da es im Dorf mehr als 10 Einkaufsmöglichkeiten gibt, versuchen wir jeden Laden zu berücksichtigen.

Dieser Laden sehen wir von unserer Wohnung aus.
Er gehört dem Mann von Monika (Bild unten).

Es geht hier so: Man fragt an der Ladentür, <Hast du Dieses oder Jenes?> und gibt es das nicht, geht man einfach zum nächsten Laden, der das Gesuchte dann bestimmt hat.

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Hier bedient ein alter Mann. Sein Laden, wie auch viele andere, sind im ersten Schein ganz kleine, bist du aber mal drinnen, eröffnet sich dir eine andere Welt.
Auch hier kannst du noch 'ne schmale Treppe hoch und dort hat es Wunderliches.....

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Hier kaufen wir das Gemüse und das Labani (Galakäsli) und Jogurt à 2 l ein.

Der Verkäufer ist sehr nett und gibt sich alle Mühe, die Zahlen deutlich aufzusagen.

Dies war unser ersten Laden in den wir vor dreieinhalb Wochen einkaufen gingen. Unsere Lehrein hat ihn uns empfohlen. Der Ladenbesitzer hat uns auch beim 2. Einkauf gesagt, welches Jogurt besser ist. Es hat uns gemundet.

Den Einkaufsbummel nach nach Kitermaya (ca. 5 km), machen wir zum erstaunen der Leute, zu Fuss. Wir sind eben Schweizer.
Dort sind wir wieder bei dieser Bäckerei vorbei gekommen und haben uns frisches Brot gekauft.
Erfreut haben wir ein gefüllter Brotfladen gratis dazu bekommen.

Es war lustig, weil ca. 5 Männer um die Bäckerinnen standen und alle irgendetwas zu sagen hatten...Und wer hat gearbeitet????

Wir haben genüsslich beim weitergehen das feine Brot gegessen (Ingrid, riechst du es auch?
Jasmin: S Mami hat einen grossen Biss für dich genommen).

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Dieser Alte Mann ist 90 Jahre und sitzt einfach so da. Er lächelt auch immer, aber verstehen tun wir ihn nicht.

Diesen Laden haben wir zum Schönsten erkoren, da ist alles so ordendlich aufgestellt und blitzsauber...

Hier kaufen wir das Gemüse, die Milch und geschnittene Mandeln für das Jogurt ein.

Übrigens wir sind recht erfinderisch: Naturjogurt mit einem Kaffeelöffeli Kaffee und einem Löffel Honig und schon haben wir ein Migros-Kaffeejogurt.

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Das ist die Monika: "Todesmutig" gingen wir vor ein paar Tagen in Ihren Laden und haben gesagt, wir möchten unser Arabisch anwenden. Und prompt haben wir zwei Stühle bekommen und sie hat angfangen zu reden. - Es war wie in einem Theaterstück, die Nachbarinnen kamen und lachten mit uns. Das hat aber jetzt zur Folge, dass wir nicht ungesehen an ihr vorbei kommen...
Bei ihr haben wir Couverts gekauft.

So ist unser Gang durchs Dorf immer ein Abenteuer...-Wir wissen nie, was uns erwartet.


Diese "Garage" hat sehr schönes Gemüse, ist aber leider etwas teurer!
Daher kaufen wir hier nur die Radisli.

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Dieser nette Mann wollte, dass ich auch von ihm ein Foto mache! Was ich natürlich gerne tat.

Nur kaufen wir hier nichts!
Hanna kehrts schon den Magen beim hingucken um...und ich werde noch zum Vegi :-)

Brigitte: Könnt ihr den Schnee sehen?

Ganz im Hintergrund sieht man den Libanesischen Schnee.

Sonntag, 13. März 2011

Allgemein: Der Frühling kommt zu Euch :-)


Während ich die anderen Fotos auf den Blog hochlud, zogen kreischend die Störche am blauen Himmel über unser Haus.


Wieder ein gewaltiges Erlebnis!!!!

Nicht nur wir, auch die Nachbarn verfolgten es mit.

Doch nicht alle freuen sich daran, wir hörten auch Schüsse von Schrotgewehren...


Allgemein: Tempel von Eschmun







Allgemein: Libanon wäscht!!























Allgemein: Waschen, Ausflug, Sehenswürdigkeit..

Nachdem es die letzten Tage so geregnet hat, war heute wohl in ganz Libanon (auch bei uns beiden)
Waschen angesagt. So seht ihr nun die fröhlich flatternden Wäscheteile vor allem von Saida, wo es
uns beide wieder hinzog.
Wir machten uns auf den Weg, in der Hoffnung, wieder mitgenommen zu werden. Und es ging auch nicht lange bis ein Auto neben uns hielt und und uns mitnahm, und welch ein Glück, unser Chauffeur fuhr uns sogar direkt nach Saida und nicht nur zur grossen Kreuzung am Meer.
Nachdem wir wieder kreuz und quer durch Saida geschlendert waren, mussten wir langsam ans Umkehren
denken. Zuerst alles zurück zur Busstation, dann bei Rmeile aussteigen und dann den Berg hoch und hoffen, dass uns wieder jemand mitnimmt. Wisst ihr was? Wir hatten uns ins Saida gerade umgedreht
und fingen an zu laufen, da hielt neben uns hupend ein Auto. Drinnen sassen Latife und Said und binnen
Minuten wären wir bequem zu Hause gewesen. Aber Said, Latifes Mann schafft eine solche Fahrt nicht in einem Anlauf. Mindestens einmal muss er noch schnell anhalten, um uns eine Sehenswürdigkeit (der Tempel von Eschmun) von Nahem zu zeigen. Er kann sehr eindrücklich all die toten Steine zum Leben erwecken, indem wir am Schluss den Tempel quasi plastisch vor uns sehen konnten, in den verschiedenen
Epochen die er schon erlebt hat! Sehr eindrücklich!
Schliesslich sind wir dann doch noch nach Hause gekommen!

Freitag, 11. März 2011

Brigitte: Die Erlösung :-)

Heute Morgen habe ich euch ja geschrieben,  dass uns Latifa nach dem Unterricht gefragt hat, ob wir einen Ofen wollen, ich war ganz schnell mit der Antwort!! Jetzt können wir uns stromunabhängig wärmen.    Und wir haben erst noch eine 2. Bettflasche bekommen.   

Es ist wie Weihnachten!!!
Wir sind so froh über dieses Geschenk.
Also macht euch keine Sorgen mehr. Wir erfrieren noch nicht (so bald) :-)